Der Verein

Die Schwerpunktthemen des Vereins NL40 sind: Integration, Kunst, die Verbindung von Kunst und Integration, völkerverbindende Kommunikation (verbal und nonverbal), heilende Architektur und Gesundheit.

Im Bereich der Kunst entsteht ab September 2011 ein "offenes Atelier", geleitet und wöchentlich betreut von der Künstlerin Barbara Wallner. Im Moment ist dieses Projekt für Kinder angedacht - im Alter von 6 - 12 Jahren. In Folge ist geplant, auch Erwachsene unterschiedlichster ethnischer Herkunft miteinander Kunst erleben zu lassen, durch gemeinsames Malen und sich Ausprobieren, so wie uns das bereits beim Frauenpowertag (Frauenpower-Messe in der Wiener Stadthalle 09/2007) gelungen ist. Beim Aktionsstand vom NL40 herrschte reges, buntes Treiben, Frauen und Kinder kamen, völlig ohne Hemmschwelle, magisch angezogen von einer großen Leinwand und malten miteinander. Sprache war in diesem Fall keine Barriere. Wichtig war der gemeinsame, nonverbale Ausdruck. Wir wollen KünstlerInnen verschiedenster Nationalitäten einladen, mit uns zu kreieren, uns ihre Art von Kunst nahe zu bringen, bei uns ihre Bilder im Rahmen von Vernissagen vorzustellen.

Ganz allgemein ist geplant, alle 2 Monate eine ethnische Gruppe ins NL40 einzuladen, deren KünstlerInnen sich vorstellen, (Malerei siehe oben), MusikerInnen mit Originalinstrumenten, KöchInnen, die in unserer geplanten Schauküche kochen, Kochkurse abhalten, die verschiedenen Gewürze erklären, Theateraufführungen, Konzerte, Tanzvorführungen,.... Alles soll so angeboten werden, dass Kunst zum "Anfassen" entsteht, selbst ausprobiert werden kann, Gegensätze als durchaus anziehend erfahren werden und Gemeinsamkeiten entdeckt werden können. Hier entsteht eine ganz selbstverständliche Verbindung von Kunst und Integration mit vielen sinnlichen Erfahrungen.

Im Oktober 2009 begann das "OMA/OPA-Projekt" als Pilotversuch mit 4 Kindern mit Migrationshintergrund und 4 SeniorInnen, gefördert von der MA17. Das "OMA/OPA-Projekt" ist eine Allianz von Jung und Alt; österreichische SeniorInnen lernen mit Kindern mit Migrationshintergrund, begleitet von einer Psychologin und einer Pädagogin und Fachleuten für interkulturelle Kompetenz. SeniorInnen finden auf diese Weise wieder eine sinnvolle Beschäftigung und die Kinder können sich in der Schule verbessern bzw. ihre Deutschkenntnisse in geschütztem Rahmen erweitern. Das Projekt ist für Volksschüler mit sehr mangelhaften Deutschkenntnissen ausgerichtet.

Wegen des durchschlagenden Erfolges können wir jetzt im erweiterten Rahmen - mit Unterstützung von BMASK und BMI sowie der Wiener Städtischen Versicherung AG und der Nitsche Werbe GmbH - in größerem Umfang weiterarbeiten. Ebenso konnten wir durch die Online-Plattform Respekt.net Gelder lukrieren, die eine weitere Ausdehnung des Projektes ermöglichen.

Im Bereich von "Seele" und Gesundheit entsteht eine Veranstaltungsreihe zum Thema Burn-Out.


Da uns die Stärkung der Frauen am Herzen liegt, ist im Zuge des OMA/OPA Projektes geplant, die Mütter der am Projekt beteiligten Kinder zu unterstützen und zu beraten in Bereichen gesunder Ernährung, Einkaufen, Pädagogik und verschiedenen Fragen des Alltags. Vor allem ist uns wichtig, die Mütter in das Projekt miteinzubeziehen, Interesse für das Erlernen der deutschen Sprache zu wecken und Selbstvertrauen aufzubauen. Mit Hilfe von native speakern werden wir versuchen, Verständigungsschwierigkeiten abzubauen.